Nachspeisen – secundae mensae

Die secundae mensae – „der zweite Tisch oder Gang“ – bildeten ab der späten Römischen Republik zumindest bei den oberen Klassen den Abschluss einer ordentlichen cena, der abendlichen Hauptmahlzeit. Die Speisen waren zumeist mit Honig gesüßt, enthielten häufig Wein, aber auch andere Gewürze wie schwarzen Pfeffer, der für unsere Gewohnheiten in Süßspeisen eher ungewohnt ist.

An Obst wurden besonders gerne Trauben gegessen, wobei im Römischen Reich bereits zwischen Wein- und Tafeltrauben unterschieden und Rosinen hergestellt wurden. Daneben spielten Feigen und Datteln eine große Rolle, Granatäpfel wurden in vielen Varianten verzehrt, Quitten, diverse Apfelsorten und Aprikosen wurden gezüchtet.

Die ursprünglich auch als Nachspeise gereichten kalten Muscheln und Austern waren mit der Zeit eher Bestandteil der Vorspeisen. Muscheln wurden bereits in großem Umfang gezüchtet.

Kuchen spielten dann eine größere Rolle, meist honiggetränkt und aus Weizen. Daneben gab es einige Sorten von Nüssen, vor allem Walnüsse und Haselnüsse oder Hülsenfrüchte, die bei Volksbelustigungen wie heute Bonbons geworfen wurden.

Die alten Römer schufen auch einen Prototyp des heutigen Speiseeis. Dazu wurden Eis und Schnee aus den nächstgelegenen Bergen geholt und mit Früchten und Honig vermischt. Aufgrund mangelnder Tiefkühlmöglichkeiten handelte es sich dabei aber vor allem um eine saisonale Delikatesse.


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Textquellen: https://de.wikipedia.org sowie https://www.kochwiki.org (CC BY-SA 3.0)

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