Beilagen – appendices

Appendices waren das „schmückende Beiwerk“ in der Küche der Römer. Sie waren nicht sehr versessen auf Grünzeug. Häufiger anzutreffen war die ganze Palette von Hülsenfrüchten: Erbsen, Linsen und Dicke Bohnen (unsere heute bekannten grünen Bohnen wuchsen damals ausschließlich in der noch nicht bekannten „Neuen Welt“).

Beilagen im heutigen Sinne gab es also nicht. Seitdem der Weizen aufkam wurde jedoch in allen Schichten Brot verzehrt, Die Römer kannten mehrere Sorten von Brot (lat.: panis). Meistens handelte es sich dabei um Sauerteigbrot, das mit Mehl aus Weizen, Dinkel, Gerste, Hirse oder Reis hergestellt wurde. Sogar gemahlene Hülsenfrüchte konnten zu Mehl verarbeitet werden. Brot wurde zu jeder Mahlzeit und bei jedem Gang gegessen. Schnell wurde das Brot außerordentlich beliebt, die Sortenvielfalt war groß. Ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. begann das Brot den puls als Grundnahrungsmittel zu verdrängen und ab 270 n. Chr. gab es sogar öffentliche Bäckereien in Rom. Nur noch die Ärmsten, die keinen Zugang zu einem Backofen hatten, mussten weiterhin puls, essen. Puls ist ein Getreidebrei aus der antiken römischen Küche und war bis weit in die republikanische Zeit das Grundnahrungsmittel der Römer und die Standardbeilage zu jeder Mahlzeit. Hergestellt wurde der Brei aus Emmer, einer sehr alten Abart des Weizens, im Italienischen unter der Bezeichnung farro bekannt. Emmer ist weicher als der heute übliche, zur Brotherstellung genutzte Weizen. Es eignet sich besser zum Kochen als zum Mahlen.


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Textquellen: https://de.wikipedia.org sowie https://www.kochwiki.org (CC BY-SA 3.0)

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